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Einfacher Alkohol als vielseitiger Rohstoff

Methanol als Tankfüllung der Zukunft?

Ungeordneter Haufen von Resthözern.Foto: © Wolfgang Hasselmann/Unsplash

Gefürchtet in schlecht gebranntem Schnäpsen, unverzichtbar als Lösungsmittel und vielleicht auch der Kraftstoff der Zukunft: Methanol ist vielseitig. Das kleinste Alkanol wurde in der Frühzeit der Autoentwicklung vorübergehend als Kraftstoff verwendet: gewonnen aus Holz. Mittlerweile lässt es in großem Maßstab aus Kohlenstoffmonooxid und Wasserstoff, dem Synthesegas genannten Gemisch, herstellen. In einer Brennstoffzelle lässt sich durch Methanol-Oxidation Strom erzeugen.

von Sylvia Feil

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Wissenschaftler schaut auf gläserne Reaktionsgefäße unterm Abzug.Foto: © Nordlicht/LIKAT
Mehrfacher Alkohol aus nachwachsenden Rohstoffen

Zuckerrohr als Quelle für Alkohol in Cremes

Wenn Zuckerrohr verarbeitet wird, bleiben faserige Reste zurück. Daraus kann mit einem neuen Katalysator nun in industriellem Maßstab ein mehrfacher Alkohol gewonnen werden, der Hautcremes verbessert. Pflegende Cremes enthalten neben Fetten auch andere Stoffe. Dazu zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten der zweiwertige Alkohol Pentylenglycol, der die Emulsion stabilisiert und konserviert. Nun kann er aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden.

von Sylvia Feil

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Eine Expertin wird vor einer Bücherwand gefilmt. Im Vordergrund steht die Videokamera.Foto: Sam McGhee/Unsplash
Kriterien für gute Erklärfilme

Das ist ja wie im Film!

Ganz gleich zu welchem Thema: Im Internet gibt es eine Vielzahl von Videos. Welche Kriterien helfen bei der Suche nach geeigneten Empfehlungen für den Unterricht? Auch wer eigene Videos plant, kann sich anhand einer Checkliste orientieren. Zu dem Thema gibt es eine Vielzahl von Blogs und Publikationen, hier soll eine Querschnittsstudie aus Bremen herangezogen werden.

von Sylvia Feil

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Eisnadeln und dünne Eisschicht.Foto: Kelly Sikkema/Unsplash CC BY 3.0 DE
Wasser gefriert erst, wenn genügend Moleküle fest werden.

Eiskeime: Wie viele Wassermoleküle werden benötigt?

Es gehört zur Weihnachtszeit darüber zu spekulieren, ob es Schnee geben wird. Erst jetzt untersuchten Forschungsgruppen aus Göttingen und Amerika wie viele Wassermoleküle für einen Eiskristall benötigt werden. Wobei sie weniger Schneeflocken interessierten, sondern eher, unter welchen Bedingungen Eis auch in den Hohlräumen von Proteinen gefriert. Frostschutzproteine ermöglichen Fischen wie der Winterflunder das Überleben in unterkühltem Wasser.

von Sylvia Feil

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Zeichnung der angeschnittenen Micelle, also eine halbe Hohlkugel. Im Inneren wird die Bindung zwischen Halogen und Kohlenwasserstoff gespalten.Grafik: © Dr. Maciej Giedyk
Experteninterview als Unterrichtsmethode

Tenside bilden kleine Reaktionsräume in Lösungen

Die Zusammenhänge zwischen Struktur und Eigenschaften der Tenside sind ein wichtiges Thema im Chemieunterricht. Sie können zum Beispiel anhand eines Experteninterviews erarbeitet werden. Auch in der Forschung ist das Thema aktuell. Gerade erst veröffentlichten Chemikerinnen und Chemiker der Universität Regensburg einen Beitrag darüber, wie Tenside eingesetzt werden können, um fotochemisch katalysierte Reaktionen ohne organische Lösungsmittel durchzuführen.

 

von Sylvia Feil

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