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Wasser gefriert erst, wenn genügend Moleküle fest werden.

Eiskeime: Wie viele Wassermoleküle werden benötigt?

Eisnadeln und dünne Eisschicht.Foto: Kelly Sikkema/Unsplash CC BY 3.0 DE

Es gehört zur Weihnachtszeit darüber zu spekulieren, ob es Schnee geben wird. Erst jetzt untersuchten Forschungsgruppen aus Göttingen und Amerika wie viele Wassermoleküle für einen Eiskristall benötigt werden. Wobei sie weniger Schneeflocken interessierten, sondern eher, unter welchen Bedingungen Eis auch in den Hohlräumen von Proteinen gefriert. Frostschutzproteine ermöglichen Fischen wie der Winterflunder das Überleben in unterkühltem Wasser.

von Sylvia Feil

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Zeichnung der angeschnittenen Micelle, also eine halbe Hohlkugel. Im Inneren wird die Bindung zwischen Halogen und Kohlenwasserstoff gespalten.Grafik: © Dr. Maciej Giedyk
Experteninterview als Unterrichtsmethode

Tenside bilden kleine Reaktionsräume in Lösungen

Die Zusammenhänge zwischen Struktur und Eigenschaften der Tenside sind ein wichtiges Thema im Chemieunterricht. Sie können zum Beispiel anhand eines Experteninterviews erarbeitet werden. Auch in der Forschung ist das Thema aktuell. Gerade erst veröffentlichten Chemikerinnen und Chemiker der Universität Regensburg einen Beitrag darüber, wie Tenside eingesetzt werden können, um fotochemisch katalysierte Reaktionen ohne organische Lösungsmittel durchzuführen.

 

von Sylvia Feil

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Während viele Quellen der Methanfreisetzung auf menschliche Einflussnahme zurückgehen, gibt es sowohl natürliche Quellen als auch Senken.Grafik: Global Carbon Atlas (CC BY-SA)

Ein kollaboratives Projekt stellt jährlich aktualisierte Zahlen und Grafiken zu den beiden wichtigsten Treibhausgasen Kohlenstoffdioxid und Methan bereit. Das Internetportal lässt sich auch interaktiv in den Unterricht einbinden. Die auf Englisch verfassten Grafiken sind trotz der Fremdsprache gut nachvollziehbar und lassen sich im Unterricht einsetzen.

von Bernhard Sieve

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Schachbrett mit umherliegenden Figuren in verschiedenen Farben und Positionen.Foto: Randy Fath/Unsplash

Wichtige Eigenschaften in Werkstoffe wie Graphen oder Supraleitern beruhen darauf, dass viele Elektronen miteinander in Wechselwirkung stehen. Wann trägt ein Elektron zur Bindung bei und wann zur Leitung? Diese Frage untersuchte eine internationale Forschungsgruppe mit einer Modellverbindung. Denn nicht nur im Unterricht sind Prinzipien erwünscht, die Prognosen für das Verhalten der Elektronen zwischen lokaler Bindung oder einem Beitrag zur Leitfähigkeit erlauben.

von Sylvia Feil

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Ähnlich einer Drehscheibe sind auf einem äußeren Drehkreis die SI-Einheiten aufgetragen, aud dem inneren Kreis die zugrundeliegenden Naturkonstanten.Grafik: PTB Braunschweig CC-BY-ND Creative Commons

Der 20. Mai 2019, ein Montag, ist für Physiker und Chemiker ein denkwürdiger Tag. Seit diesem Tag sind die sieben SI-Basiseinheiten Kilogramm, Meter, Sekunde, Ampere, Kelvin, Mol und Candela auf der Basis festgelegter Naturkonstanten neu definiert. Damit ist die Zeit des „Urkilogramms“ von Paris oder des „Urmeters“ vorbei. Doch was ändert sich eigentlich? Müssen wir nun mit anderen Werten und Maßeinheiten rechnen? Keineswegs. Allerdings wird man die Definitionen dieser SI-Basiseinheiten in...

von Bernhard Sieve

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