Chemie im Alltag


Mehrfacher Alkohol aus nachwachsenden Rohstoffen

Zuckerrohr als Quelle für Alkohol in Cremes

Wissenschaftler schaut auf gläserne Reaktionsgefäße unterm Abzug.Foto: © Nordlicht/LIKAT

Wenn Zuckerrohr verarbeitet wird, bleiben faserige Reste zurück. Daraus kann mit einem neuen Katalysator nun in industriellem Maßstab ein mehrfacher Alkohol gewonnen werden, der Hautcremes verbessert. Pflegende Cremes enthalten neben Fetten auch andere Stoffe. Dazu zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten der zweiwertige Alkohol Pentylenglycol, der die Emulsion stabilisiert und konserviert. Nun kann er aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden.

von Sylvia Feil

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Während viele Quellen der Methanfreisetzung auf menschliche Einflussnahme zurückgehen, gibt es sowohl natürliche Quellen als auch Senken.Grafik: Global Carbon Atlas (CC BY-SA)

Ein kollaboratives Projekt stellt jährlich aktualisierte Zahlen und Grafiken zu den beiden wichtigsten Treibhausgasen Kohlenstoffdioxid und Methan bereit. Das Internetportal lässt sich auch interaktiv in den Unterricht einbinden. Die auf Englisch verfassten Grafiken sind trotz der Fremdsprache gut nachvollziehbar und lassen sich im Unterricht einsetzen.

von Bernhard Sieve

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Die Hochseeinsel Helgoland und ein Strandabschnitt, an dem die Proben genommen wurden.Foto: © Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie/Naomi Esken

Vermehren Algen sich plötzlich massenhaft, binden sie in dieser Algenblüte zunächst Kohlenstoff. Nach dem Absterben zersetzen Bakterien die aufgebauten Polysaccharide und setzen entweder Kohlendioxid wieder frei oder unverdaute Reste sinken zum Meeresboden. Für den bakteriellen Abbau genügt ein recht überschaubares Set an Enzymen und nur die gängigsten Zucker werden abgebaut. Je nach Stadium der Massenvermehrung werden verschiedene Zucker vorzugsweise abgebaut.

von Sylvia Feil

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Leere Trinkflasche in einer Pfütze.Foto: © Plastik in der Umwelt Bernd Nowack/Empa
Kunststoffe in der Umwelt

Plastik in Böden und Gewässern

Der Plastikmüll ist als Problem erkannt. Wieso wird dann noch so viel auf den Gehwegen liegen gelassen? Gelangt eine davonfliegende Folie ins Meer? Über die Wege und vor allem die Menge des Plastiks in Böden wird intensiv geforscht. Ein Modell liefert eine aktuelle Schweizer Studie [1], insbesondere mit einem Blick darauf, was für Kunststoffarten da über welche Wege in die Umwelt gelangt. Den Blick auf die bundesweite Problematik eröffnet eine Fraunhofer-Umsicht-Studie [2].

von Sylvia Feil

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Am 8. September 2018 machte sich das System 001, die etwa 600 Meter lange „Schwimmnudel“, von der San Francisco Bay auf die lange Reise zum Great Pacific Garbage Patch. Foto: The Ocean Cleanup
Kunststoffe und Nachhaltigkeit

The Ocean Cleanup – Top oder Flop?

Wird die geniale Idee von Boyan Slat zum Rohrkrepierer? Nach drei Monaten Müllsammeln liegt die überdimensionierte Schwimmnudel nun schon wieder zur Reparatur im Dock. Kritiker werden derweil laut, da sie Gefahren für das Neuston sehen.

von Bernhard Sieve

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