Chemie im Alltag


Die Hochseeinsel Helgoland und ein Strandabschnitt, an dem die Proben genommen wurden.Foto: © Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie/Naomi Esken

Vermehren Algen sich plötzlich massenhaft, binden sie in dieser Algenblüte zunächst Kohlenstoff. Nach dem Absterben zersetzen Bakterien die aufgebauten Polysaccharide und setzen entweder Kohlendioxid wieder frei oder unverdaute Reste sinken zum Meeresboden. Für den bakteriellen Abbau genügt ein recht überschaubares Set an Enzymen und nur die gängigsten Zucker werden abgebaut. Je nach Stadium der Massenvermehrung werden verschiedene Zucker vorzugsweise abgebaut.

von Sylvia Feil

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Leere Trinkflasche in einer Pfütze.Foto: © Plastik in der Umwelt Bernd Nowack/Empa
Kunststoffe in der Umwelt

Plastik in Böden und Gewässern

Der Plastikmüll ist als Problem erkannt. Wieso wird dann noch so viel auf den Gehwegen liegen gelassen? Gelangt eine davonfliegende Folie ins Meer? Über die Wege und vor allem die Menge des Plastiks in Böden wird intensiv geforscht. Ein Modell liefert eine aktuelle Schweizer Studie [1], insbesondere mit einem Blick darauf, was für Kunststoffarten da über welche Wege in die Umwelt gelangt. Den Blick auf die bundesweite Problematik eröffnet eine Fraunhofer-Umsicht-Studie [2].

von Sylvia Feil

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Am 8. September 2018 machte sich das System 001, die etwa 600 Meter lange „Schwimmnudel“, von der San Francisco Bay auf die lange Reise zum Great Pacific Garbage Patch. Foto: The Ocean Cleanup
Kunststoffe und Nachhaltigkeit

The Ocean Cleanup – Top oder Flop?

Wird die geniale Idee von Boyan Slat zum Rohrkrepierer? Nach drei Monaten Müllsammeln liegt die überdimensionierte Schwimmnudel nun schon wieder zur Reparatur im Dock. Kritiker werden derweil laut, da sie Gefahren für das Neuston sehen.

von Bernhard Sieve

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