Gesellschaft und Nachhaltigkeit


Experteninterview als Unterrichtsmethode

Tenside bilden kleine Reaktionsräume in Lösungen

Zeichnung der angeschnittenen Micelle, also eine halbe Hohlkugel. Im Inneren wird die Bindung zwischen Halogen und Kohlenwasserstoff gespalten.Grafik: © Dr. Maciej Giedyk

Ein Experteninterview als Unterrichtsmethode lässt sich am Beispiel von Tensiden durchführen. Diese große Stoffgruppe ist auch ein aktuelles Forschungsgebiet. Gerade erst veröffentlichten Chemikerinnen und Chemiker der Universität Regensburg einen Beitrag darüber, wie Tenside fotochemisch katalysierte Reaktionen ohne organische Lösungsmittel durchführbar sind.

 

von Sylvia Feil

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Während viele Quellen der Methanfreisetzung auf menschliche Einflussnahme zurückgehen, gibt es sowohl natürliche Quellen als auch Senken.Grafik: Global Carbon Atlas (CC BY-SA)

Ein kollaboratives Projekt stellt jährlich aktualisierte Zahlen und Grafiken zu den beiden wichtigsten Treibhausgasen Kohlenstoffdioxid und Methan bereit. Das Internetportal lässt sich auch interaktiv in den Unterricht einbinden. Die auf Englisch verfassten Grafiken sind trotz der Fremdsprache gut nachvollziehbar und lassen sich im Unterricht einsetzen.

von Bernhard Sieve

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Die Hochseeinsel Helgoland und ein Strandabschnitt, an dem die Proben genommen wurden.Foto: © Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie/Naomi Esken

Vermehren Algen sich plötzlich massenhaft, binden sie in dieser Algenblüte zunächst Kohlenstoff. Nach dem Absterben zersetzen Bakterien die aufgebauten Polysaccharide und setzen entweder Kohlendioxid wieder frei oder unverdaute Reste sinken zum Meeresboden. Für den bakteriellen Abbau genügt ein recht überschaubares Set an Enzymen und nur die gängigsten Zucker werden abgebaut. Je nach Stadium der Massenvermehrung werden verschiedene Zucker vorzugsweise abgebaut.

von Sylvia Feil

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Kleine Flocken von acht kondensierten Kohlenstoffringen, deren Außenkante mit Wasserstoff gesättigt ist, auf einer Kupferoberfläche.Grafik: © Uni Graz/Puschnig
Molekülorbitale in der analytischen Chemie

Reaktionsverlauf der Graphen-Synthese sichtbar machen

Die Erwartungen an den Werkstoff Graphen sind hoch. Zu dem Wissen, wie er entsteht, kam nun ein neues Puzzlestück hinzu. Eine noch junge Methode macht die Orbitale in Molekülen sichtbar und hilft so dabei, Zwischenprodukte aufzuklären. Ein Zwischenprodukt der Graphen-Synthese an einer Kupferoberfläche ist das sogenannte Nanographen, bei dem es sich um Bisanthene handelt.

von Sylvia Feil

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Das Kleine Immergrün ist ein kriechend wachsender Halbstrauch mit blauen Blüten.Foto: WikimediaImages/Pixabay

Das Kleine Immergrün (Vinca minor) ist sehr resistent und bedeckt mit den niedrig wachsenden Trieben vor allem Beete im Halbschatten. Es zählt zu den Giftpflanzen und ist deshalb für Biologen und Chemiker gleichermaßen interessant. Pflanzenbiologen entdeckten nun beim Immergrün eine eigene Klasse von giftigen Alkanoiden, die sich keiner der beiden bisher bekannten Kategorien von Abwehrstoffen zuordnen lässt.

von Sylvia Feil

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