Gesellschaft und Nachhaltigkeit


Die Hochseeinsel Helgoland und ein Strandabschnitt, an dem die Proben genommen wurden.Foto: © Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie/Naomi Esken

Vermehren Algen sich plötzlich massenhaft, binden sie in dieser Algenblüte zunächst Kohlenstoff. Nach dem Absterben zersetzen Bakterien die aufgebauten Polysaccharide und setzen entweder Kohlendioxid wieder frei oder unverdaute Reste sinken zum Meeresboden. Für den bakteriellen Abbau genügt ein recht überschaubares Set an Enzymen und nur die gängigsten Zucker werden abgebaut. Je nach Stadium der Massenvermehrung werden verschiedene Zucker vorzugsweise abgebaut.

von Sylvia Feil

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Kleine Flocken von acht kondensierten Kohlenstoffringen, deren Außenkante mit Wasserstoff gesättigt ist, auf einer Kupferoberfläche.Grafik: © Uni Graz/Puschnig
Molekülorbitale in der analytischen Chemie

Reaktionsverlauf der Graphen-Synthese sichtbar machen

Die Erwartungen an den Werkstoff Graphen sind hoch. Zu dem Wissen, wie er entsteht, kam nun ein neues Puzzlestück hinzu. Eine noch junge Methode macht die Orbitale in Molekülen sichtbar und hilft so dabei, Zwischenprodukte aufzuklären. Ein Zwischenprodukt der Graphen-Synthese an einer Kupferoberfläche ist das sogenannte Nanographen, bei dem es sich um Bisanthene handelt.

von Sylvia Feil

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Das Kleine Immergrün ist ein kriechend wachsender Halbstrauch mit blauen Blüten.Foto: WikimediaImages/Pixabay

Das Kleine Immergrün (Vinca minor) ist sehr resistent und bedeckt mit den niedrig wachsenden Trieben vor allem Beete im Halbschatten. Es zählt zu den Giftpflanzen und ist deshalb für Biologen und Chemiker gleichermaßen interessant. Pflanzenbiologen entdeckten nun beim Immergrün eine eigene Klasse von giftigen Alkanoiden, die sich keiner der beiden bisher bekannten Kategorien von Abwehrstoffen zuordnen lässt.

von Sylvia Feil

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The Ocean Cleanup Bild:The Ocean Cleanup

Mit einer riesigen Schwimmnudel Plastikmüll aus dem Meer fischen so die skurrile Idee des ehemaligen Luft- und Raumfahrttechnik-Studenten Boyan Slat aus den Niederlanden. In seinem durch Crowdfunding unterstützten Projekt The Ocean Cleanup entwickelte Slat 2013 ein Verfahren, im Meer treibenden Kunststoffmüll zu sammeln. Im Mai 2018 ging es nach vielfachen Tests auf die Reise zum Great Pacific Garbage Patch – der größten Ansammlung von Kunststoffmüll im Meer zwischen Kalifornien und Hawaii.

von Bernhard Sieve

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