Säuren und Basen


Blick ins Weltall.Foto: © RUB, Lehrstuhl für Astrophysik

Im Weltall herrschen extrem kalte Temperaturen, sodass Wasser in interstellaren Wolken etwa in der Eiskruste von Staubpartikeln gefroren vorkommt. Aber auch alle anderen Gase kondensieren und kristallisieren. Reaktionen laufen unter diesen „Sternenstaub“-Bedingungen viel langsamer ab – ändert sich dadurch auch ihre Kinetik? Diese Frage wurde an der Ruhr-Universität Bochum in einer internationalen Kooperation mit der Radboud Universität in Nimwegen, Niederlande, anhand von Salzsäure untersucht.

von Sylvia Feil

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Kugel-Stab-Modell der Kristallstruktur.Grafik: © Sebastian Ullrich/Universität Marburg

Basen nehmen Protonen auf, Säuren geben sie ab – so lässt sich verkürzt das Säure-Base-Konzept wiedergeben. Auf Rekordsuche bei der Basenstärke begaben sich Chemiker in Marburg und wurden fündig bei metallfreien, ungeladenen organischen Phosphorverbindungen. Derartige Superbasen sind technisch von Interesse für Brennstoffzellen und als Katalysator.

von Sylvia Feil

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Salpeter in BlumendüngerFoto: © Wilfried Probst
Wissenschaftsgeschichte

Die Jagd nach Salpeter

Einst war Salpeter hart umkämpft. Schließlich war es ein wichtiger Bestandteil von Schwarzpulver. Es gibt jedoch nur wenig natürliche Vorkommen. So musste sich der Berufszweig der Salpetersiederer etwas einfallen lassen um an den begehrten Rohstoff zu kommen – egal zu welchem Preis.

von Wilfried Probst (bearbeitet von Nicola Holm)

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